Logo_Piepmatz_pfad_weiss

Die globalen ziele Für nachhaltige entwicklung

Unser beitrag

Um es spannend zu halten, wird diese Seite regelmäßig um ein weiteres Ziel und unseren Beitrag dazu erweitert.
Es lohnt sich also, öfter mal 
reinzuschauen…

Ziel 1: Armut beenden

„Armut ist nicht natürlich, sie wurde von den Menschen geschaffen und kann deshalb überwunden, sowie durch geeignete Maßnahmen ausgerottet werden. Die Beseitigung der Armut ist kein Akt der Barmherzigkeit, sondern der Gerechtigkeit.“ Nelson Mandela, Friedensnobelpreisträger Unter Armut versteht die 2030-Agenda einen Zustand, in dem die Grundbedürfnisse nicht befriedigt werden können und der Zugang zu den materiellen und immateriellen Grundlagen eines menschenwürdigen Lebens stark eingeschränkt ist. Etwa jeder zehnte Mensch auf der Erde hat nur 1,90 US-Dollar pro Tag für Essen, Trinken, Kleidung und alles was er sonst noch zum Leben braucht. Er lebt per Definition in extremer Armut. Besonders oft sind Kinder dabei betroffen. Um Armut auszurotten, muss allen Menschen der gleichberechtigte Zugang zu wirtschaftlichen und natürlichen Ressourcen gewährt werden und eine gegenseitige Unterstützung zur Anpassung an den Klimawandel geboten werden. Da alles Leben und Wirtschaften intakte natürliche Lebensgrundlagen (sauberes Wasser, fruchtbare Böden, Artenvielfalt, etc.) benötigt, besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Armutsrisiko und Umweltbedingungen. Gleichstellung und Umweltschutz müssen daher Hand in Hand gehen, um dieses Ziel zu erreichen. Was Du tun kannst? – Spende. Alte Räder, Essen, Kleidung. – Hinterfrage Dein Konsumverhalten. Was brauchst Du wirklich? – Kaufe fair gehandelte Produkte. So kriegt auch der/die erste in der Produktions-/Handelskette noch etwas ab. – Werde (Förder-)Mitglied bei Organisationen, wie Piepmatz, die sich für die 17 Ziele einsetzen. Wie wir zum Ziel beitragen? – Ausbeutung kommt bei uns nicht in Frage. Wir gucken genau hin, wenn es um Handelsbeziehungen geht. Partner:innen und Projekte, die einen besonderen Fokus auf der Kombination aus sozialem und ökologischem Engagement haben, werden bevorzugt gewählt. – Wir arbeiten so ressourcenschonend, wie möglich: kurze Lieferwege, biologischer Anbau von Lebensmitteln und Rohstoffen, weitestgehend verpackungsfrei. Das reduziert unseren Fußabdruck und trägt zum Klimaschutz bei.  

Ziel 2: Hunger beenden, Ernährung sichern & eine nachhaltige Landwirtschaft fördern

Hunger beenden, Ernährung sichern & eine nachhaltige Landwirtschaft fördern „Die Weltlandwirtschaft könnte problemlos 12 Milliarden Menschen ernähren. Das heißt, ein Kind, das heute an Hunger stirbt, wird ermordet.“ (Jean Ziegler) Wir leben im Land des Überflusses. Sind Gurken zu krumm, werden sie aussortiert. Und das, obwohl jeder neunte Mensch auf der Welt hungert. Jeder vierte Mensch leidet sogar an einem Mangel an lebenswichtigen Nährstoffen. Sie sind geschwächt, können kaum Arbeit verrichten und sind so im Teufelskreis der Armut gefangen. Aber legen wir in Deutschland wirklich Wert auf unsere Ernährung? Dem Thema, welches unsere Gesundheit angeht? Über 50 % aller Frauen und sogar rund zwei Drittel aller Männer in Deutschland sind übergewichtig! Woran liegt das? Nehmen wir uns keine Zeit uns damit auseinander zu setzen? Sind wir zu bequem und greifen deshalb zu Fertigprodukten, die häufig viel Zucker, Weizen und ungesunde Fette enthalten? Gesundheit fängt im Boden an. So ist es erfreulich zu sehen, dass immer mehr Fläche in Deutschland ökologisch bewirtschaftet wird. Jedoch werden gleichzeitig Regenwälder gerodet werden, um Soja für unseren Fleischgenuss anzubauen. Interessanter Fakt: Der Flächenbedarf eines durchschnittlichen Fleischessers liegt bei etwa 2.300 Quadratmetern. Zum Vergleich: Der eines Veganers bei etwa 730 Quadratmeter 🌱🤩 Was Du tun kannst? 🐤 – Rette Lebensmittel (Foodsharing) und beuge der Verschwendung vor. – Kaufe biologisch erzeugte Lebensmittel, nur so förderst Du zukunftstaugliche Landwirtschaft. – Iss öfter vegetarisch und reduziere deinen Fleischkonsum. – Kaufe Fleisch und Fisch von verantwortungsvollen „Erzeugern“. Wie wir zum Ziel beitragen? 🐤 – Bei uns kommen nur biologisch erzeugte Lebensmittel ins Regal, so schützen wir natürliche Ressourcen und erhalten gesunde Böden. -Da wir großen Wert auf Regionalität und damit auch auf Saisonalität legen, werden wir auch gemeinsame Einmach-Aktionen anbieten, um der Lebensmittelverschwendung vorzubeugen. – Falls prozessierte Produkte ins Sortiment kommen, werden diese genau unter die Lupe genommen. #piepmatzcommunity #nachhaltig #gemeinwohl #unverpackt #kempten #allgäu #fairfashion #nowaste #sustainability #zerowaste #unnachhaltigkeitsziele #nachhaltigkeitzsziele2030 #regional #nachhaltigerkonsum

Ziel 3: Gesundheit & Wohlergehen

Unser Beitrag zum UN-Nachhaltigkeitsziel Nr. 03: Gesundheit und Wohlergehen „Es ist Zeit, Gesundheitsfürsorge als Teil einer ‘sozialen Infrastruktur‘ zu konstituieren, die Gesundheit als ein öffentliches Gut begreift, das allen verfügbar sein muss.“ medico international Unsere Gesundheit spielt eine wichtige Rolle, denn nur wenn wir gesund sind, können wir zur Schule oder zur Arbeit gehen. Andersherum kann sich Stress, Arbeit oder wenig und ungesundes Essen auf unsere Gesundheit auswirken. Die Gesundheit ist also ein wichtiges Gut und Voraussetzung für die Bekämpfung von Armut. Die durchschnittliche Lebenserwartung ist für Jungen auf rund 70 Jahre und bei Frauen auf rund 75 Jahre gestiegen. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Lebenserwartung der Deutschen liegt bei rund 78 Jahren bzw. 83 Jahren. Was Du tun kannst, um das Ziel zu unterstützen? 👉Trete für bessere Bezahlung von Berufen im Gesundheitswesen ein. 👉Ernähre Dich ausgewogen von biologisch erzeugten Lebensmitteln und öfter mal pflanzenbasiert. 🐤 So tragen wir zum Ziel bei: In unserem Laden mit höchsten ethischen und ökologischen Ansprüchen wird es ausschließlich biologisch erzeugte Lebensmittel geben, weil wir davon überzeugt sind, dass giftige „Pflanzenschutzmittel“ auch keine positiven Einflüsse auf unsere Gesundheit haben. Auch achten wir darauf, weitestgehend unprozessierte Lebensmittel anzubieten. #piepmatzcommunity #nachhaltig #gemeinwohl #unverpackt #kempten #allgäu #fairfashion #nowaste #sustainability #zerowaste #unnachhaltigkeitsziele #nachhaltigkeitzsziele2030 #regional #nachhaltigerkonsum

Ziel 4: Hochwertige Bildung für alle

“Bildung ist die einzige Lösung. Bildung steht am Anfang von allem.“ Malala Yousafzai, Kinderrechtsaktivistin Global betrachtet kann ungefähr jedes sechste Kind keine Schule besuchen. Das bedeutet, dass die betroffenen Kinder über wenig Wissen verfügen und oft weder lesen, schreiben noch rechnen können. Sie können später nur einen gering qualifizierten Job ausüben und verdienen meinst sehr wenig Geld. Besonders Kinder, die in Armut leben, können nicht zur Schule gehen, weil das Geld für Schulgebühren und Materialen fehlt. Sie tun sich daher auch sehr schwer, sich aus der Armut zu befreien. Ein Teufelskreis. Das geringe Bildungsniveau einer Bevölkerung ist aber nicht nur für die Betroffenen ein Problem, sondern auch für das Land als Ganzes. Wenn es keine gebildeten Fachkräfte gibt, kann es sich kaum weiterentwickeln und aus eigener Kraft nachhaltig wirtschaftlich wachen. Was Du tun kannst, um das Ziel zu unterstützen? Engagiere Dich in Bildungseinrichtungen, wie unserem. Du hast ein Herzensthema über das Du gerne einmal referieren möchtest? Schreib uns an. Wir freuen uns auf gegenseitigen Austausch. So tragen wir zum Ziel bei: Durch unser Bildungsangebot (siehe Link in der Bio – Events) wollen wir Horizonte erweitern und auch den Schulunterricht ergänzen. Denn: zukünftige Herausforderungen werden wir nicht mit Ansätzen von gestern lösen. #piepmatzcommunity #nachhaltig #gemeinwohl #unverpackt #kempten #allgäu #fairfashion #nowaste #sustainability #zerowaste #unnachhaltigkeitsziele #nachhaltigkeitzsziele2030 #regional #nachhaltigerkonsum    

Ziel 5: Geschlechtergleichheit erreichen

„Eine Gesellschaft, in der Mädchen und junge Frauen ihr volles intellektuelles, soziales und politisches Potenzial ausschöpfen können, ist gleichzeitig auch eine sichere, gesunde und florierende Gesellschaft.“ Julia Gillard, ehemalige Premierministerin von Australien. Die Geschlechtergleichstellung schreitet auf der Welt voran. Insbesondere Frauen erlangen immer mehr Rechte und leben immer selbstbestimmter. Dennoch: Jede sechste Frau hat in ihrer Partnerschaft körperliche oder sexuelle Gewalt erfahren und fast die Hälfte aller Frauen gibt an, in ihrer Partnerschaft nicht frei über ihr Sexualleben und Verhütungsmittel entscheiden zu dürfen. Erschreckend! Auch die weibliche Beschneidung – oder viel mehr -verstümmelung – ist weltweit immer noch ein Problem und in einigen Ländern haben Frauen keinen rechtlichen Schutz, weil es keine Gesetze gegen Diskriminierung oder Gewalt gegen Frauen gibt. Was du tun kannst? 💪🏼 Engagiere dich für die Rechte von Mädchen und Frauen. Hinterfrage Rollenbilder in unserer Gesellschaft. Sind sie vielleicht schon überholt? 💪🏼 Engagiere dich in Projekten, die nach Gleichberechtigung streben. Wie wir zum Ziel beitragen? 💪🏼 Solidarische Projekte wie unseres machen keine Unterschiede. Wir sehen den Menschen an sich, nicht das Geschlecht, die Hautfarbe oder Religion. Jeder darf bei uns Mensch statt nur Kunde sein. 💪🏼 Auch bei unseren Lieferanten setzen wir – soweit es uns möglich ist – auf transparente, faire Beziehungen und soziale Projekte. Beispielsweise kooperiert einer unserer Kleidungshersteller Humanitarian Clothing mit der Organisation CHAIIM in Indien, die Frauen aus Zwangsprostitution befreit. Den Frauen wird durch vernünftige Arbeitsbedingung in der Näherei in Indien ein Neustart in ein unbeschwertes Leben geschenkt. #piepmatzcommunity #nachhaltig#gemeinwohl #unverpackt #kempten #allgäu #fairfashion #nowaste #sustainability #zerowaste #unnachhaltigkeitsziele #nachhaltigkeitzsziele2030 #regional #nachhaltigerkonsum  

Ziel 6: Sauberes Wasser & Sanitäreinrichtungen

„Wir erreichen alle Entwicklungsziele nur, wenn wir verstehen, wie Wasser als global begrenzte Ressource mit den anderen Zielen verbunden ist.” BORDA e.V. 💧Wasser – wir trinken es, waschen damit und brauchen es zum Kochen. Es ist unverzichtbar in Sanitäreinrichtungen und wird für die Herstellung sämtliche Konsumgüter und natürlich von Lebensmitteln gebraucht. Für uns ist es selbstverständlich, das Wasser aus dem Hahn kommt, allerdings hat mehr als jeder dritte Mensch zu Hause weder Wasser, Waschbecken noch Toilette.💔 Mangelnde sanitäre Einrichtungen begünstigen zudem die schnelle Ausbreitung von Krankheiten. In Deutschland haben wir zwar akut keinen Wassermangel, jedoch ist die Qualität unserer primären Trinkwasserquelle, dem Grundwasser, gefährdet: 👉 Durch die intensive Landwirtschaft werden Phosphor und Nitrat eingetragen, was die empfindliche Gewässerökologie belastet. Zudem bringen Medikamente und zB. die Anti-Baby-Pille Hormone in natürliche Gewässer, was beispielsweise bei Fischen zur Unfruchtbarkeit führen kann. Was Du tun kannst? 🐤 Gehe sparsam mit Trinkwasser um. 🐤 Sammle Regenwasser für Deinen Garten. 🐤 Aber: Der größte persönliche Hebel ist hierbei Deine Ernährung! Verzichte häufiger mal auf Fleisch. Ein Kilogramm Rindfleisch verbraucht in der Produktionskette über 15.000 Liter Wasser. 👉 So tragen wir zum Ziel bei: Produkte unseres (baldigen) Sortiments kommen aus biologischer Erzeugung, damit werden Wasserressourcen aktiv geschützt, denn es wird auf Pestizide und synthetische Düngemittel verzichtet. Das (baldige) regionale und saisonale Angebot vermeidet unnötige Transportwege und verringert damit den virtuellen Wasserverbrauch. Dass wir Bio-Tomaten aus Spanien anbieten, die unter prekären Bedingungen für die Arbeiter und unter ausbeuterischen Umständen für die Ökologie vor Ort angebaut werden, kommt für uns nicht in Frage. #piepmatzcommunity #nachhaltig #gemeinwohl #unverpackt #kempten #allgäu #fairfashion #nowaste #sustainability #zerowaste #unnachhaltigkeitsziele #nachhaltigkeitzsziele2030 #regional #nachhaltigerkonsum

Ziel 7: Zugang zu bezahlbarer & sauberer Energie

„Kernkraftwerke hinzustellen, ohne zu wissen, wo der Atommüll endgelagert werden kann, ist wie das Abziehen einer Handgranate bevor man weiß, wo man sie hinwerfen wird.“ Dieter Hildebrandt Ohne Strom läuft heute nahezu nichts mehr. Kein Bankautomat, keine Rolltreppe, kein Kassensystem. Der Zugang zu Strom wird von uns als selbstverständlich angesehen. Wenn die Deckenlampe mal flimmert, guckt man gleich recht verwundert. Und doch hat etwa jeder 10. Mensch weltweit keinen Zugang zu Elektrizität. Der Großteil davon lebt in Afrika südlich der Sahara. Etwa 3 Milliarden Menschen sind immer noch auf sehr ineffiziente und umweltschädliche Energiequellen angewiesen, was negative Folgen für Umwelt und Gesundheit hat. Saubere Energiequellen (Wasserkraft, Solar, Wind, Biomasse) tragen dagegen durch die Vermeidung von CO2-Ausstoß zum Umwelt- und Klimaschutz bei. Mit dem Ziel 7 soll jeder Haushalt weltweit mit Strom versorgt werden und der Anteil der erneuerbaren Energie an der gesamten Energieversorgung verdoppelt werden. Was Du tun kannst? Spare Strom und schalte Elektrogeräte ab, die du nicht brauchst. Wechsle zu einem Öko-Stromanbieter. Die sind nicht wirklich teurer und Du förderst aktiv die Wende. Kaufe weniger und achte auf kurze Lieferwege. Verzichte mal auf Streaming und lies stattdessen ein gutes Buch. Wie wir zum Ziel beitragen? Wir legen sehr großen Wert auf regionale Herkunft der Produkte unseres Unverpackt-Ladens, weil die Emissionen, die durch Verkehr verursacht werden, über ein Viertel des EU-weiten CO2-Ausstoßes ausmachen. Mit lokalen Stromanbietern zusammen wollen wir die regionale, erneuerbare Energieerzeugung und die örtliche Nutzung fördern und attraktiver machen, denn auch im Stromnetz gibt es Verluste. Speziell für unsere Textilien bedeutet das, das überwiegend dort geschneidert wird, wo auch die Rohstoffe wachsen. #piepmatzcommunity #nachhaltig#gemeinwohl #unverpackt #kempten#allgäu #fairfashion #nowaste#sustainability #zerowaste#unnachhaltigkeitsziele#nachhaltigkeitzsziele2030 #regional#nachhaltigerkonsum

Ziel 8: Menschenwürdige Arbeitsbedingungen

„Das Problem ist nicht, dass wir mehr Wohlstand wollen. Das Problem ist, dass wir Wohlstand durch materiellen Besitz definieren.“ – Dennis Meadows (Ökonom) Arbeit macht einen Großteil unseres Lebens aus. Noch nie wurde so viel auf der Welt produziert und konsumiert wie heute. Kleidung, Lebensmittel oder technische Geräte. Wirtschaftswachstum spielt eine wichtige Rolle im Kampf gegen globale Armut und doch führt es nicht allein zu mehr Wohlstand und guter Arbeit für alle. 700 Millionen Menschen leben weltweit in Armut, obwohl sie arbeiten. Mehr Menschen als je zuvor leben heute in Zwangsarbeit. Insbesondere in der Textilindustrie und der Rohstoffgewinnung. Für jeden Durchschnittsdeutschen arbeiten so indirekt rund 60 „Sklaven“! Intransparente Produktionsketten stellen eine große Herausforderung dar, menschenwürdige Arbeit für alle zu schaffen. Ökologisch gesehen leben wir in Deutschland weit über unsere Verhältnisse. Wir leben auf Kosten anderer und der Natur. Würden alle Menschen so leben, würden wir etwa drei Erden benötigen, um unseren Ressourcenverbrauch zu decken. 🐤 Was Du tun kannst? – Kaufe nur, wenn nötig. Reduziere Dich: Weniger ist mehr und macht glücklicher. – Kaufe regionale Produkte. – Informiere Dich über Produktionsbedingungen und entscheide Dich für faire Unternehmen. – Engagiere Dich in Gewerkschaften 🐤 Wie wir zum Ziel beitragen? Unser Vereinskonstrukt und der solidarische Ansatz erlauben uns ohne Gewinnerzielungsabsicht zu arbeiten. Du besorgst Dir deine neue Jeans, wenn Du sie eben benötigst. Es wird niemandem Unnötiges aufgeschwätzt. Alle Produkte des Sortiments sind fair gehandelt und frei von Kinderarbeit. Wir legen großen Wert auf transparente Lieferketten – insbesondere in der Textilindustrie. Unnützes, das die Welt nicht braucht, und ausschließlich kapitalistischen Nutzen hat, findet bei uns keinen Platz. Wir fördern regionale Wertschöpfung und sinnstiftende Tätigkeiten. 🐤Na, was sagt ihr dazu?🐤

Ziel 9: Mehr Innovation & Infrastruktur

Heute das nächste UN-Nachhaltigkeitsziel für euch: Nummer 9: Widerstandsfähige Infrastruktur & Innovation „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“ Albert Einstein, theoretischer Physiker und Physik-Nobelpreisträger Funktionierende Infrastruktur ist eine Grundlage für ein gutes Leben.🚧 Infrastruktur bedeutet nicht nur Straßen- oder Schienennetz, sondern auch die Versorgung mit Wasser, Strom, Internet oder den öffentlichen Verkehrsmitteln. ⚡️ Denn auch davon hängt ab, ob medizinische Versorgung oder gesunde Lebensmittel zugänglich sind. Erfahrungsgemäß können wir sagen, dass die Industrialisierung mit massiven Belastungen für die Umwelt verbunden war. Um auch in Entwicklungsländern einen angemessenen Lebensstandard zu etablieren, können gezielte Förderungen von Innovation und Forschung eine wichtige Rolle spielen, zum Beispiel im Bereich der erneuerbaren Energien. 🚗 Was Du tun kannst? 🐤 Unterschreibe Petitionen, die nicht-nachhaltige Stadtentwicklungsprojekte stoppen. 🐤 Setzt Dich für sinnvolle Projekte ein und hinterfrage kritisch. Wie wir zum Ziel beitragen? 🐤 Durch die Förderung von regionaler Erzeugung von erneuerbarer Energien und möglicherweise auch dem Poolen von Erzeugung und Verbrauch unserer Mitglieder, fördern wir regionale Wertschöpfung und sensibilisieren hinsichtlich unseres Energiebedarfs. Denn vor der Steigerung von Effizienz sollte immer auch die Reduktion des Energiebedarfs betrachtet werden. 🐤 Mit Sharing-Modellen wollen wir zu soliden Auslastung von Gebrauchsgütern beitragen, z.B. Auto, Rasenmäher, Werkzeug. Nicht jeder muss alles besitzen. 🐤 Auch liegt uns der Themenbereich „Nachhaltiges Bauen“ am Herzen, was unweigerlich mit Infrastruktur zu tun hat. Naturnahe Bauweisen mit weniger versiegelten Flächen tragen dazu bei Regenabflüsse zu reduzieren und so die bestehende Infrastruktur zu entlasten. #piepmatzcommunity #nachhaltig#gemeinwohl #unverpackt #kempten#allgäu #fairfashion #nowaste#sustainability #zerowaste#unnachhaltigkeitsziele#nachhaltigkeitsziele2030 #regional#nachhaltigerkonsum

Ziel 10: Weniger Ungleichheiten

Vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich. Wir haben alle die gleichen Rechte und sollten alle die gleichen Chancen haben. Haben wir das? Wie siehts mit Bildung aus oder der Gesundheitsvorsorge? Durch Armut – und die gibt’s auch in Deutschland – wird dies jedoch vielen verwehrt. Auch sind wir (vor allem global betrachtet) von der Gleichstellung von Mann und Frau weit entfernt. Auch das Vermögen in Form von Kapital oder Ressourcen ist ungleich auf der Welt verteilt. Mehr als ein Drittel des weltweiten Vermögens gehört einem Prozent der reichsten Menschen. Das restliche Vermögen wird unter den verbliebenen 99 Prozent der Weltbevölkerung ungleich und ungerecht verteilt. „Würde man das Vermögen der unteren Hälfte auf eineinhalb oder zwei Prozent aufstocken, hätte man für die Armen so viel erreicht wie mit 30 Jahren Wachstum, und das, ohne die planetarischen Grenzen weiter zu überschreiten.“ – Thomas Pogge Was Du tun kannst? 💪🏼Unterstütze Institutionen/Unternehmen die auf Inklusion setzen. 💪🏼Setze Dich für Barrierefreiheit ein. 💪🏼Trete für bessere Bezahlung von Pflegekräften ein. 💪🏼Kaufe fair gehandelte Produkte. Wie wir dieses Ziel unterstützen? 🐤Bei uns ist jeder Mensch willkommen. Wir leben Akzeptanz und werden auch dafür sorgen, dass sich jeder bei uns wohl fühlt. 🐤In unserem Unverpackt-Laden werden ausschließlich fair gehandelte Produkte angeboten. So tragen wir dazu bei, dass Existenz- statt Mindestlohn in den Produktionsländern etabliert wird und alle Beteiligten davon anständig leben kann. 🐤Über Vorträge in unserem Bildungsangebot wollen wir auch Inklusions- und Integrationsthemen abdecken, um ein respektvolles Miteinander zu fördern. #piepmatzcommunity #nachhaltig #gemeinwohl #unverpackt #kempten #allgäu #fairfashion #nowaste #sustainability #zerowaste #unnachhaltigkeitsziele #nachhaltigkeitzsziele2030 #regional #nachhaltigerkonsum

Ziel 11: Nachhaltige Städte

👉 Aktuell leben rund 50% der Weltbevölkerung in Städten – bis 2050 könnten es rund 80% sein. 👉 Städte produzieren 80% des globalen Bruttoinlandsprodukts, verursachen 75% des menschlichen CO2-Ausstoßes und die Ressourcen innerhalb von Städten sind extrem ungleich verteilt. 👉 In Metropolen des globalen Südens leben über ein Drittel der Bewohner in Slums. Städte bieten großes Potential für eine nachhaltige Zukunft dabei spielen folgende Punkte eine Rolle: * bessere Mobilität: Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und die Realisierung von Fahrradstraßen und Fußgängerbereichen sind essentiell, um Luft- und Lebensqualität in Städten zu verbessern. * bezahlbarer Wohnraum für alle. * Ökologisch Bauen: Naturnah Bauen mit natürlichen Rohstoffen fördert das Wohlbefinden und reduziert den ökologischen Fußabdruck, denn am Lebensende des Gebäudes fallen keine belastenden Abfälle an. *Energieeffizienz, C02-Neutralität und Klimaanpassung: Der Klimawandel und dessen Limitierung stellt die größte Herausforderung unserer Zeit dar, weil das relativ konstante Klima der letzten Jahrtausende unsere Lebensgrundlage darstellt. Klimaneutral zu wirtschaften ist unerlässlich. Auch müssen wir uns auf an die klimatischen Veränderungen anpassen. 🐤 Wie wir dieses Ziel unterstützen? 🐤 🐤 Wir wollen für Vernetzung sorgen und mit lokalen Energieerzeugern kooperieren. So fördern wir regionale Erzeugung und Verbrauch von erneuerbarer Energie. 🐤 Auch sind Sharing-Konzepte in der Pipeline, um ungenutzte Fahrzeuge besser auszunutzen. 🐤 In unserem Bildungsangebot sollen Vorträge rund ums Thema von Profis abgehalten werden. So können wir alle unser Wissen und unsere Horizonte erweitern. #piepmatzcommunity #nachhaltig#gemeinwohl #unverpackt #kempten#allgäu #fairfashion #nowaste#sustainability #zerowaste#unnachhaltigkeitsziele#nachhaltigkeitzsziele2030 #regional#nachhaltigerkonsum

Ziel 12: Nachhaltiger Konsum

„Immer wieder gibt der Mensch Geld aus, das er nicht hat, für Dinge, die er nicht braucht, um damit Leuten zu imponieren, die er nicht mag.“ – Danny Kaye (Schauspieler) Braunkohle, Holz, Gemüse, Getreide – für den weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt brauchen wir immer mehr Ressourcen. Länder mit hohem Einkommen (wie z.B. Deutschland) können ihren Rohrstoffbedarf alleine meist nicht decken, weshalb viele Ressourcen aus Ländern des global Südens angezapft werden. Eine der größten Fragestellungen unserer Zeit lautet: Wie können wir mit den knappen Ressourcen unseres Planeten so umgehen, dass sie auch für zukünftige Generationen erhalten bleiben? Uns bleibt langfristig nichts anders übrig, als von der „Wegwerf-Kultur“ hin zu einer Kreislaufwirtschaft zu wechseln. Leider hat sich der weltweite Konsum an materiellen Gütern seit 1970 mehr als verdreifacht. Was Du tun kannst? Als Verbraucher*innen haben wir enorme Macht. Wir entscheiden jeden Tag beim Kauf eines Produktes, was und wen wir unterstützen. 👉 Entscheide Dich für #cradletocradle Produkte, wenn Du neu kaufst und achte bei Lebensmitteln auf #unverpackt, #biologisch und #regional. Wie liefert das Piepmatz einen Beitrag? 🐤 In unserem zukünftigen Unverpackt-Laden bieten wir regionale Bio-Lebensmittel an, die Du unverpackt kaufen kannst. Unser strengen Kriterien-Katalog, den wir bei der Auswahl der Produkte und Lieferanten anlegen, macht es Dir wiederum leicht, nachhaltig einzukaufen. 🐤 Durch die Betriebsweise des Laden als Verein können wir von üblichen Gewinnmargen absehen und nachhaltige Produkte zu attraktiven Preisen anbieten. 🐤 In unserem Zentrum für Nachhaltigkeit wollen wir mit Workshops, Vorträgen und Veranstaltungen Aufklärungs- und Bildungsarbeit in den Bereichen Nachhaltiger Konsum und Produktion veranstalten. Denn wir sind uns sicher – eine nachhaltige Lebensweise macht Spaß, verbindet und ist cool 😎. #piepmatzcommunity #nachhaltig #gemeinwohl #kempten #allgäu #fairfashion #nowaste #sustainability #zerowaste #unnachhaltigkeitsziele #nachhaltigkeitzsziele2030 #nachhaltigerkonsum

Ziel 13: Klimaschutz

Der Klimawandel stellt wohl die größte Herausforderung unserer Zeit dar. Aus ihm könnte vieles resultieren, was man im ersten Moment nicht mit ihm in Verbindung bringt, wie z. B. Kriege um Wasser oder Flucht und Migration. Auch bei uns ist der Klimawandel spürbar: 👉 Extremwetterereignisse häufen sich, die Sommer werden trockener, die Schneesicherheit nimmt immer weiter ab. Wir in Deutschland tragen wesentlich dazu bei, denn unser Pro-Kopf-Emission an CO2 ist fast doppelt so hoch, wie der globale Durchschnitt.😱 Deshalb achten wir in unserem zukünftign Unverpackt-Laden auf klimaschonende, regionale Produkte. Unser geplantes Café serviert vegetarische und vegane Gerichte. Was Du tun kannst? 🐤 Achte auf deine Ernährung und iss weniger Fleisch, denn die Massentierhaltung ist einer der Hauptverursacher an Treibhausgasen. 🐤 versorge Dich mit regionalen Lebensmitteln der Saison zB. in unserem zukünftigen Unverpackt-Laden 🐤 Reise öfter lokal und verzichte auf Flugreisen. 🐤 Unterstütze Initiativen, unterschreibe Petitionen, geh demonstrieren und besetze Kohlebagger 🙂 #piepmatzcommunity #nachhaltig #gemeinwohl #unverpackt #kempten #allgäu #fairfashion #nowaste #sustainability #zerowaste

Ziel 14: Leben unter Wasser

Wasser ist Leben. Und deshalb müssen wir unsere Wasserressourcen schützen. Dazu gehöhren unsere Ozeane, Meere und Süßwasserressourcen, wie Flüsse und Seen. Akute Probleme sind 🐤 Überfischung: Intakte Ökossysteme werden aus dem Gleichgewicht gebracht 🐤 Vermüllung: Abfälle (häufig Plastik) gelangen über Flüsse in Meere und Ozeane und sammeln sich dort in Garbage Patches. Sie zersetzen sich seeehr langsam und haben bereits die entferntesten Winkel des Planeten erreicht. 🐤 Mikroplastik: Zerfallenes Plastik und Auswaschungen von Textilien aus Kunstfaser sind bereits als Mikroplastik in unserer Nahrungskette aufzufinden. 🐤 Nährstoffeintrag: Die “moderne” Massentierhaltung trägt maßgeblich dazu bei, dass sich der Nährstoffeintrag durch Gülle und Mist in Gewässern erhöht. Das zehrt an Ressourcen, insbesondere Sauerstoff, der anderen Lebewesen fehlt. Was Du tun kannst? 👉 Iss weniger Fisch und achte auf Zertifizierungen. 👉 Verzichte auf unnötige Kunststoffverpackungen und kaufe unverpackt zB. in unserem kommenden Unverpackt-Laden 👉 Wasche Deine Kleidung seltener, lüfte sie lieber und achte beim Kauf von Kleidung auf natürliche Materialien und deren schonene Herstellung. Frag die VerkäuferInnen. 👉 Kaufe biologisch erzeugte Lebensmittel, denn sie schonen unsere Ressourcen. Diese bekommst Du zB. bald in unserem Unverpackt-Laden #piepmatzcommunity #nachhaltig #gemeinwohl #unverpackt #kempten #allgäu #fairfashion #nowaste #sustainability #zerowaste

Ziel 15: Leben an Land

Unser Boden – unser Erbe. 😍 Pestizide und syntetische Düngemittel in der Landwirtschaft einzusetzen, wird Folgen haben, die noch nicht abschätzbar sind. Wenn uns die Insekten fehlen, wird auch den Vögeln das Futter knapp. Unser Ökosystem wird durch die konventionelle Landwirtschaft mit ihren Monokulturen massiv beeinflusst. 🐤 Wir setzen auf ökologischen Landbau, denn so wird der Boden geschont und Biodiversität in Flora und Fauna bewahrt. 👉 Was Du tun kannst? Kaufe biologisch erzeugte Lebensmittel aus der Region und richte Nistplätze für Vögel und Insekten ein. #piepmatzcommunity #nachhaltig #gemeinwohl #unverpackt #kempten #allgäu #fairfashion #nowaste #sustainability #zerowaste

Ziel 16: Frieden und Gerechtigkeit

In Kriegszeiten die nachhaltige Entwicklung voranzutreiben, ist wie Sandburgbauen am Meer: Man kann fast zusehen, wie all die Mühen weggespült werden. 🐥 Auch spielt Korruption weltweit eine immernoch viel zu große Rolle und zu viele Menschen haben immernoch keinen Zugang zu soliden Einrichtungen, um ihr Recht einzufordern. Die Folge: Krieg und Flucht. Warum kann nicht jeder Mensch, dort wo er eben geboren wurde ein würdiges Leben leben?! Was Du tun kannst? Unterstütze Organisationen (wie uns), die sich für die 17 Ziele einsetzen, erzähle anderen Leuten von den SDGs und geh wählen! #piepmatzcommunity #nachhaltig #gemeinwohl #unverpackt #kempten #allgäu #fairfashion #nowaste #sustainability #zerowaste

Ziel 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele stärken

Globale und lokale Partnerschaften, die zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen, treiben eine nachhaltige Entwicklung voran. Gemeinschaftlich wollen wir das Piepmatz in Kempten betreiben. Nur wenn jeder seinen Beitrag leistet, bringen wir unser Nachhaltigkeitszentrum ins Rollen und schaffen es andere anzustecken und mitzumachen. Wir sind bereits bemüht Kooperationen mit der Stadt Kempten, den regionalen Koordinationsstellen für Klimaschutz, einem regio-nalen Energieerzeuger und der Hochschule Kempten aufzubauen. #piepmatzcommunity #nachhaltig #gemeinwohl #unverpackt #kempten #allgäu #fairfashion #nowaste #sustainability #zerowaste #allgb2020

Die 17 Ziele

Schon mal was von den 17 globalen Zielen für nachhaltige Entwicklung gehört? Sie wurden im Jahr 2015 von allen 193 Ländern der Welt im Rahmen der Agenda 2030 verabschiedet und sollen allen Menschen weltweit ein Leben in Würde und gleichzeitigunsere Lebensgrundlage sichern. Wir stellen Euch in den kommenden Wochen die 17 Ziele vor und verraten Euch, wie wir in diesen Bereichen mitwirken. Denn klar ist: Um diese Ziele bis 2030 erreichen zu können, müssen auch wir in Deutschland unseren Lebensstil ändern. „Wir können die erste Generation sein, der es gelingt, die Armut zu beseitigen, ebensowie wir die letzte sein könnten, die die Chance hat, unseren Planeten zu retten.“ – Ban-Ki Moon, UN-Generalsekretär von 2007 bis 2016 #nachhaltig #sustainabledevelopmentgoals #piepmatzcommunity #nachhaltigkeit #fairfashion #unverpackt #nachhaltigkeitsziele #gemeinwohl

Bleib auf dem Laufenden…

Impressum  .  Datenschutz

Powered by Piepmatz.community  –  ein Projekt der Gemeinwohl-Gesellschaft e.V.

Scroll to Top