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Eure Fragen – unsere antworten

“Wer lebt ohne zu fragen, lebt nicht wirklich.” 

Platon, griechischer Philosoph, 427 bis 347 v.Chr. 

In diesem Sinne wollen wir Euch hier verständliche Antworten auf Eure Fragen geben.

Das Piepmatz ist unser erstes Zentrum für nachhaltige Lebensweise und wird derzeit in Kempten gegründet. Ein Zentrum, in dem man sich bilden und versorgen kann. Es wird ein Angebot an Bildungsmöglichkeiten, verpackungsfreien, biologisch erzeugten, regionalen Bio-Lebensmitteln, Haushaltsartikeln und Naturkosmetik sowie öko-fairer Kleidung geboten. Wir möchten unseren Mitgliedern ermöglichen, möglichst nachhaltig leben zu können, ohne sich über Herkunft und Herstellung den Kopf zerbrechen zu müssen. Wir kooperieren ausschließlich mit verantwortungsbewussten Partnern/Herstellern/Lieferanten.

Der Verein Gemeinwohl-Gesellschaft e.V. ist der gemeinnützige Trägerverein, in dem wir Menschen zusammenbringen, die nachhaltig(er) leben wollen. Der Verein wird verschiedene Zentren beitreiben, in denen sich Menschen der Region bilden, nachhaltig versorgen und im Café gemütlich zusammen finden können. Das erste Zentrum für nachhaltige Lebensweise, das Piepmatz, wird in Kempten im Allgäu gegründet. Als Rechtsform für diese solidarische Gemeinschaft haben wir den Verein gewählt, um allen Menschen unbürokratisch die Teilnahme an der Gestaltung des sozial-ökologischen Wandels zu ermöglichen. Mehr erfährst Du in der Vereinssatzung.

Um mit möglichst wenig Risiko wirtschaften zu können, muss sich jedes Zentrum selbst tragen. Die wichtigsten Stellschrauben dafür sind auf der Ausgabenseite die Miete einer potentiellen Immobilie, deren Ausstattung und die Löhne für Angestellte; auf der Einnahmenseite die   Anzahl der Mitglieder und deren Beiträge. Das ist stets eine Einzelfallberechnung. Da wir derzeit noch keine konkrete Immobilie für Kempten im Visier haben, können wir dazu noch keine Aussage tätigen. Aber auch die Ansprüche und das Engagement der Community sind hier ausschlaggebend, denn bei reduzierten Öffnungszeiten und ehrenamtlichem Support könnte man bereits eher starten… Also: schön weitersagen!

Der Trägerverein “Gemeinwohl-Gesellschaft e.V.” ist gegründet. Wir sind derzeit intensiv auf Immobiliensuche, damit wir unser erstes gemeinschaftlich betriebenes Zentrum in Kempten im Allgäu eröffnen können. Da wir erst richtig starten können, wenn sich das Konzept finanziell trägt, sind wir derzeit auf Mitgliedersuche. Denn: Dein monatlicher Solidarbeitrag trägt dazu bei die Fixkosten des Zentrums zu decken und so Produkte zu fairen Preisen weitergeben zu können. Ganz ohne Gewinnerzielungsabsicht.

Spenden nehmen wir gerne unkompliziert über diese Seite an. Wende Dich gerne persönlich an uns, falls Dir der Spendenschieber nicht weit genug nach rechts reicht 🙂

Ja. Die Gemeinwohl-Gesellschaft e.V. wurde vom Finanzamt Kempten unter der Steuernummer 127/108/60678 mit Bescheid vom 16.09.2020 gem. §§ 51, 59, 60, 61 AO als steuerbegünstigt anerkannt. Spenden und Mitgliedsbeiträge sind damit steuerlich abzugsfähig.

Jein. Kostenfreie Bildungsangebote und unsere Verbraucherberatung bieten wir allen Menschen an, die uns besuchen. Für die Nutzung weiterer Angebote musst Du Vereinsmitglied sein. Aber keine Sorge, hier musst Du nicht die Katze im Sack kaufen. Schau einfach mal bei uns vorbei, erkundige Dich und schließe ggf. erstmal eine Schnuppermitgliedschaft für einen Kalendertag ab. Wichtig zu verstehen ist, dass sich unser Finanzierungskonzept auf aktive Mitglieder stützt. Über deren Solidarbeiträge decken wir laufende Kosten, was uns ermöglicht, unsere Versorgungsgüter zu fairen Preisen weiterzugeben. Ganz ohne Gewinnerzielungsabsicht.

Um unser Ziel zu erreichen, brauchen wir eine Infrastruktur. Das sind unsere Nachhaltigkeitszentren. Als gemütlicher Treffpunkt, Informations-, Beratungs- und Bildungseinrichtung sind diese elementarer Bestandteil, um den Bewusstseinswandel in der Gesellschaft voranzutreiben.
Deren Betrieb ist eine solidarische Aufgabe der Community. Diese besteht aus den aktiven Mitgliedern, sprich den Menschen, die im Einzugsbereich wohnen und nachhaltig leben möchten.
Die passive Mitgliedschaft ermöglicht Menschen, die in anderen Regionen leben, dieses Konzept finanziell zu unterstützen. Bei entsprechend vielen Förderern in einer Region, würden wir unter Beteiligung der passiven Mitglieder dort ein eigenes Zentrum betreiben. 

Durch die aktive Mitgliedschaft und Deinen monatlichen Solidarbeitrag ermöglichst Du überhaupt den Betrieb des Zentrums und schaffst Dir dadurch selbst die Möglichkeit einfacher nachhaltig leben zu können. Die aktive Mitgliedschaft erlaubt Dir das gesamte Angebot des Vereins und insbesondere das des nächstgelegenen Zentrums (z.B. das Piepmatz in Kempten) wahrnehmen zu können. Dazu zählt das Bildungsangebot (Workshops, Seminare, (Film-)Vorträge, etc.), die Teilnahme an nachhaltigen Lösungen (z.B. Carsharing, Energieversorgung) und die Versorgung mit nachhaltigen Produkten über die Einkaufsgemeinsachaft (zu Beginn Lebensmittel, Hygiene- und Pflegeprodukte, faire Kleidung). Es wird außerdem zeitlich befristetet Schnuppermitgliedschaften geben.

Aktive Mitgliedschaft:
Unser Projekt gelingt, wenn jedes Familien- bzw. Haushaltsmitglied mit eigenem Einkommen einen monatlichen Solidarbeitrag leistet. Der Mindestbeitrag beträgt 15 € / Monat. Für Personen mit einem verfügbaren monatlichen Einkommen von weniger als 1.200 € (Menschen mit Minijob, Studenten, Auszubildende etc.) bieten wir einen ermäßigten Monatsbeitrag von 10,- € an. Wir haben uns bei der Einkommensgrenze an der Pfändungsfreigrenze orientiert.
Mitglieder ohne jegliches Einkommen sind beitragsfrei und werden von der Solidargemeinschaft mitgetragen.
Wir legen Wert auf gegenseitiges Vertrauen und verzichten auf Kontrollen.

Passive Mitgliedschaft:
Der Mindestbeitrag für passive Mitglieder beträgt 5 € / Monat. 

Alle Beiträge sind Mindestbeiträge, d.h. keiner muss sich in seinen Möglichkeiten begrenzt fühlen 😉

Als gemeinnütziger Verein haben wir keine Gewinnerzielungsabsicht. Alle Solidarbeiträge werden zur Deckung der laufenden Kosten, zum Aufbau unseres Bildungsangebotes und Entwicklung von gemeinsamen Lösungen für eine nachhaltige Lebensweise verwendet.

Die Aufnahmegebühr ist lediglich eine Vorauszahlung, für die Du einen Gutschein in gleicher Höhe erhältst. Das verschafft uns Liquidität für den Einkauf von Waren, die Du zeitversetzt über die Einkaufsgemeinschaft beziehen kannst.
Der Mindestbetrag für die Aufnahmegebühr beträgt einmalig 100 € je zahlendem Mitglied. Da es sich um einen Gutschein handelt, können finanzkräftige Mitglieder gerne auch einen beliebigen höheren Betrag eintragen.

Damit wir kontinuierlich liquide sind und uns insbesondere in der Startphase nicht gleich die Gelder fehlen, kannst Du deinen Gutschein auf 50% des Einkaufswertes einlösen. Das geht so lange, bis er aufgebraucht ist.

Wir stellen bei allen Warenangeboten immer ganz bewusst die Frage, welche Ansprüche der Wohlstands- und Konsumgesellschaft wir tatsächlich erfüllen müssen. Wir konzentrieren uns primär auf Produkte, die zur Grundversorgung zählen. Schnick-Schnack hat bei uns keinen Platz. Dennoch werden wir das Sortiment sukzessive erweitern. Alle potentiellen Produkte durchlaufen einen strengen Kriterienkatalog und werden in ihrem kompletten Produktlebenszyklus unter die Lupe genommen. Wir stellen sicher, dass Du nur das regionalste, ressourcenschonendste und am fairsten gehandelte Produkt erhältst und mit gutem Gewissen einkaufen kannst, ohne Dir Gedanken machen zu müssen.

Wir kooperieren ausschließlich mit Herstellern, die unter anständigen sozialen und ökologischen Standards produzieren lassen. Wir unterstützen Labels, die die Modebranche revolutionieren. Dazu gehört die Verwendung von Materialien aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA), die Steigerung der Materialvielfalt (TENCEL®, Lyocell, Hanf, Leinen, recycling Material), sowie die Einhaltung von menschenwürdigen Arbeitsbedingungen und die Bezahlung von Existenz- statt Mindestlohn. Wir bevorzugen Produkte, die in Europa produziert wurden. Allerdings wächst Baumwolle aktuell noch nicht in unseren Breitengraden, weshalb wir auch Produkte, die im Anbaugebiet des Rohstoffs hergestellt werden, aufnehmen. Das auf dem Markt verfügbare FairFashion-Angebot ist die letzen Jahre immer üppiger und vielfältiger geworden. Das hilft uns, die Aufnahmekriterien zu verschärfen und dennoch ein stilvolles Sortiment bieten zu können. Produziert wird nur, was wir in den Vorbestellungen in Auftrag geben. So wird Überproduktion vermieden und Ressourcen werden geschont.

Auch bei Kleidung gilt das oberste Prinzip der Nachhaltigkeit: Nichts kaufen ist immer nachhaltiger!
Dazu werden wir unser Angebot auch entsprechend erweitern, z.B. um second-hand-Ware, upcycling-Produkte etc.

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1 Kommentar zu „FAQ“

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